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<pre>Vor allem die unzähligen Verletzungen scheinen schön langsam ihren Tribut zu zollen — gerade in der Defensive, die deutlich an Stabilität verloren hat.  <p> In diesem Fatalismus wird die Mannschaft möglicherweise durch die Beobachtung bestärkt, dass die größte Auswärtskrise der Vereinsgeschichte allem Anschein nach keine bösen Folgen hat: Die Heimspiele könnten den Berlinern völlig genügen, um das beste Saisonergebnis seit acht Jahren einzufahren.  <p>  Angesichts der desaströsen Vorstellungen, die die Berliner seit Monaten in fremden Stadien abliefern, ist diese Konstellation ein fast unbeschreiblicher Segen für den Hauptstadt-Klub. <p> Allerdings wäre es selbstredend zu einfach, den doppelten Rückschlag allein auf schicksalhafte Umstände zurückzuführen. Bekanntlich war es bereits für die Entlassung von AndrÃ© Schubert hauptursächlich gewesen, dass den oftmals ansehnlichen Vorstellungen ein viel zu geringer Ertrag entsprang. <p>  Der Hauptgrund für die aktuelle Misere ist schlichtweg das Fehlen von Toren. Seit 394 Minuten, also seit über sechseinhalb Stunden haben die Herthaner kein Tor mehr erzielt. Dass es dabei für zwei Unentschieden gereicht hat, ist an sich schon ein wenig verwunderlich.  </pre>


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<pre>Die Hertha ist vor eigenem Publikum zwar noch ohne Punktverlust, doch mit dem FCB kommt eine ganz besonders auswärtsstarke Mannschaft ins Olympiastadion. Zwei Siege aus zwei Spielen und ein Torverhältnis von 5:0 haben die Bayern auf der Habenseite.  <p> Dass den Breisgauern in den Big-Point-Duellen derart die Düse geht, dürfte gegen eine baldige Belebung im Tabellenkeller sprechen: Auch in den kommenden Tagen gehen der Elf von Christian Streich nicht so schnell die Prüfungen gegen unmittelbare Tabellennachbarn aus.  <p>  Anders als bei den Schanzern ist die Torflaute allerdings wie aus heiterem Himmel über die Rheinhessen gekommen: Die in den ersten 15 Runden markierten 23 Buden wiesen das Team zwischenzeitlich gar als die fünftgefährlichste Mannschaft der Bundesliga aus. <p> Frag nach bei den Bayern: Sind vor der Länderspielpause doch auch die Münchener mit einer großen Krise im Gepäck in die Hauptstadt gereist und nach einem enttäuschenden 2:2 mit einer noch größeren wieder heimgekehrt. <p>  Nämlich den, dass die Stuttgarter in einer Hinrunde noch nie gegen Mainz verloren haben. Gleichzeitig ist euch sicher auch noch bekannt, dass die 05er in der vergangenen Saison nur einen einzigen Auswärtssieg erringen konnten.  </pre> 


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<pre> In neun der letzten zehn Bundesliga-Spiele wäre dieser Tipp aufgegangen, acht Mal fielen sogar zumindest vier Treffer. Zudem zeigt sich Leverkusen verbessert und startete mit zwei Siegen, ebenso wie der BVB. Dabei erzielte Bayer fünf und Dortmund sechs Tore, beide waren dazu anfällig auf Gegentore. Also ein gefundenes Fressen für meine Kombi-Wette!  <p> Am Wochenende wäre in Freiburg mehr drinnen gewesen. So sah es auch Niklas Süle, der nach dem Spiel sagte: „Wir haben viel von dem auf den Platz gebracht, was wir uns vorgenommen haben. Deshalb bin ich mit dem Punkt nicht zufrieden. Wir haben Freiburg zu vielen Fehlern gezwungen, konnten uns dafür aber nicht belohnen.“  <p>  „Wir wissen, dass wir vom letzten Jahr den Ruf haben, eklig zu sein, und einige Spieler bei den Schiedsrichtern auf der Liste stehen“, meinte er und gab sich aber dennoch kämpferisch. „Aber wir werden uns nicht unterkriegen lassen.“ <p>  Über diesen Verlust an Stabilität tröstet das Team jedoch die plötzlich entdeckte Heimstärke hinweg; war es in der Hinrunde mit den Auftritten im Audi-Sportpark nicht weit her, wurde nach der Winterpause noch kein Spiel vor der eigenen Anhängerschaft abgegeben (3 Siege, 2 Remis). <p>  Hamburgs neuer Kapitän Gotoku Sakai tönt: „Es gibt jetzt nur eines: Wir wollen den Derby-Sieg!“  </pre>


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<pre> Warum, weiß Abwehrmann Gotoku Sakai: „Immer auf die Tabelle zu gucken, macht den Kopf kaputt.“ Mit Blick auf die kommenden Aufgaben hat er wohl Recht. Schließlich stehen ausgerechnet jetzt, in dieser verzwickten Lage, zwei Partien gegen absolute Top-Gegner auf dem Plan:  <p> Während die Mannschaft von Christian Streich den kommenden Herausforderungen mit einer Mischung aus Respekt und Tatendrang entgegensieht, muss man sich um die alte Dame aus der Hauptstadt bereits vor dem Saisonstart ein paar Sorgen machen.   <p> Auch wir Wettfreunde gehen davon aus, dass die TSG in der HDI-Arena letztlich die Oberhand behalten wird. <p>  Während eine Rückkehraktion von Mavraj kein Thema sein soll, sieht es so aus, als könnte Kyriakos Papadopoulos gegen Schalke zurück in die Startformation rutschen.  <p> Hatten sich die Rheinhessen im Februar 2017 jedoch noch einem echten Überflieger geschlagen geben müssen, mutet die zu bewältigende Aufgabe dieses Mal um einiges machbarer an — immerhin scheint derzeit die Entzauberung von Julian Nagelsmann in vollem Gang zu sein.  </pre>


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<pre> Gegen die im Signal Iduna Park ohnehin oftmals groß aufspielenden Gäste machten die Dortmunder beim 3:1 in der Hinrunde erst in der dritten Minute der Nachspielzeit alles klar: Ausgerechnet der Ex-Herthaner Ramos versetzten seinem vorherigen Arbeitgeber den finalen Todesstoß.  <p> Von Freitag bis Sonntag begegnet uns zunächst einmal die 3Runde, die sowohl ganz oben als auch ganz unten unglaublich spannende Duelle parat hält – nicht nur, weil Bayer Leverkusen und der VfB Stuttgart aufeinander treffen!  <p>  So wollte der nach dem 0:2 gegen den deutschen Rekordmeister in der Veltins-Arena aufbrandende Jubel so überhaupt nicht zu den auf der Anzeigetafel vermerkten Zahlen passen — gegen den FCB gab sich das Publikum somit bereits mit dem bloßen aufopferungsvollen Kampf zufrieden. <p>  Was ohnehin nur noch eine Frage der Zeit war, ist seit vergangenem Spieltag endgültig: Hannover 96 ist nach 1974, 1976, 1986 und 1989 zum fünften Mal aus der Bundesliga abgestiegen.  <p> Offensiv ist von der Hannoveranern, die zu Hause in neun Spielen lediglich siebenmal getroffen haben, am Freitag wohl nicht allzu viel zu erwarten.  </pre>


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